Pilzbestimmung von Grund auf kennen lernen...

Pilze und Pilzstellen in fremden Lebensräumen gezielt suchen, sammeln und bestimmen
Pilzseminar: Trüffelsuche mit Hund - Grundkurs I
Pilzseminar: Ökologie der Pilze  (Morchelkurs)
Untertitel: „So findet man Pilze… im Frühjahr und Frühsommer” = Kurs II

Termin: auf Anfrage als Wochenendseminar
Zeiten: Fr. 18.30-21.30, Sa 09.00 -17.00 Uhr und Sonntag von 09.00 - 15.00 Uhr
(siehe zusätzlich auch Tagesausflüge - Ganztagstouren)

Morcheln, Lorcheln, Maipilze & Co. 
Speisemorche-nah_1
Morcheln! Schon der Klang des Namens lässt nicht nur bei Gourmets das Wasser im Munde zusammen laufen. Wer aber als Speisepilzsammler bis zum Herbst wartet, ist falsch oder zumindest schlecht beraten: Bis dahin hat er eine Menge, sogar das Beste verpasst - beginnt doch mit den besonders köstlichen und sündhaft teuren Morcheln gerade in diesen Tagen die Saison der Frühjahrspilze. Bald folgen mit dem Maipilz  und den ersten Schusterpilzen die nächsten Leckerbissen. Und wer weiß schon, dass es Goldröhrlinge und Steinpilze bereits ab Ende Mai bzw. Anfang Juni gibt? Wer aber die lebensgefährlich giftige Frühjahrslorchel nicht von den essbaren Morcheln, wer den tödlich giftigen Ziegelroten Rißpilz nicht vom Maipilz  unterscheiden kann und den Maipilz Calocybe gambosa_1Frühlingsknollenblätterpilz nicht kennt, sollte lieber die Finger vom Sammeln lassen, oder sich die erforderliche Sachkenntnis auf einem Pilzkurs aneignen. Welche 30-40 häufigeren Pilzarten in den nächsten Wochen wo  zu erwarten sind und wie man sie findet wird auf einem mehrtägigen  Abendkurs  gezeigt + erläutert.  Integriert ist eine ganztägige Praxistour am Sonntag. Aufgesucht werden mehrere Pilzstellen.

 

Ablauf und genaue Inhalte (siehe KURS II)
Von der Käppchenmorchel, Spitz- und Speisemorchel über Trüffeln, Pfifferlinge bis hin zum Sommersteinpilz - an diesem Wochenende werden etwa 35-50 der häufigsten  im Frühjahr wachsenden Edelpilze sowie deren typische Lebensräume, also Pilzstellen  vorgestellt. Erste kleine Ausflüge am Samstag, um dann am Sonntag das Erlernte in kleine Gruppen gezielt in die Praxis umsetzen. Dazu suchen wir an diesem Tag völlig verschiedene - aber für die vorgestellten Pilze - typische Lebensräume auf. Um die gefundenen Pilze und die exakten Wuchsorte kennen zu lernen, werden diese an Ort und Stelle besprochen. Hier empfiehlt sich für alle Teilnehmer, die Exkursion mit Digitalkamera und Schreibzeug zu dokumentieren.

 

Zielgruppe – Kosten - Veranstaltungsort
Der Kurs richtet sich an jedermann ist daher für Einsteiger und “fortgeschrittene Einsteiger” geschaffen. Mit letzteren meine ich Pilzfreunde mit einem Artenkenntnisstand von weniger als etwa 200 - 250 Arten. Der Kurs ist gleichzeitig einer von insgesamt sechs Bausteinen einer Qualifikationsreihe für Pilzberater und Pilzsachverständige.

Kursgebühren: 150€

Veranstaltungsstätte: Ahrtal-Jugendherberge, St. Piusstraße 7, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler ( www.diejugendherbergen.de ) (ggf. Änderung in 2016 in die Nähe von Bad Münstereifel)

Unterkunft z.B. in der Jugendherberge: 46,50 € pro Person und Nacht im Einbettzimmer mit Vollpension (begrenzte Zahl) zu buchen direkt in der DJH.


Infos/Anmeldung: Sie ist wegen der begrenzten Kapazität unbedingt erforderlich und ist direkt bei per E-Mail an die Pilzschule möglich.

Pilzkurs in der Eifel_1

Aus Mainz, Köln oder Bonn kommend - die insgesamt fast zwanzig Teilnehmer konnten sich drei Tage lang über reichlich Pilze erfreuen...

Bad Neuenahr Pilzfreunde_1

Strahlende Gesichter – begeisterte Pilzsammler
Obwohl erhofft, so richtig fest daran glauben konnte zunächst keiner, dass ein völlig ortsfremde Pilzlehrer typische Morchelstellen rund um Bad Neuenahr präsentieren wollte. Über einige Tage bestens vorbereitet, wurden vor allem ökologische Geheimnisse zur Erkennung besonderer Lebensräume gelüftet und die Bestimmung von Frühjahrspilzen geübt. Umso so größer war die Freude aller, dass trotz pilzfeindlicher Trockenheit der letzten drei Wochen gleich im ersten aufgesuchten Biotop einige Maipilze nachgewiesen werden konnten. Der nächste von drei ausgewählten Lebensräumen hatte es dann in sich: Erfreute man sich eben noch an weiteren neuen Speisepilzen wie der Chinesischen Morchel (Judasohr) und einem größeren Vorkommen an Maipilzen, wurde die erfolgreich Pilzpirsch mit dem Ruf von Claudia Rust (oberes Bild rechts): „Ich habe eine!“ sogar noch gekrönt. Innerhalb von Sekunden waren alle Pilzschüler vom „Morchelvirus“ infiziert, regelrecht elektrisiert. Knapp 100 dieser Köstlichkeiten wurden dann in kurzer Zeit gesammelt. Sogar die allgemein als selten geltenden Fingerhutverpeln konnten mehrfach nachgewiesen werden. Die Teilnehmer äußerten die Absicht, sich in Zukunft regelmässig zu gemeinsamen Unternehmungen in der Region zu treffen. Wer ebenfalls in die Geheimnisse erfolgreicher Pilzkenner eingeweiht werden will, sollte daher zunächst per Mail an info@pilzschule.de Kontakt aufnehmen.   

Leistungsbeurteilung
“Der Kurs hat meinen Erwartungen voll entsprochen. Ich wollte nämlich keine Bilder gucken, sondern tatsächlich eine Einführung in die Pilzkunde” resümierte Liann Fuhrmann (zweite von rechts auf dem Gruppenbild) während Edmund Plag (zweiter von links) feststellte:”Fachlich und methodisch sehr ansprechend und einprägsam.” Claudia Rust merkte an: “Didaktisch gut geführter Kurs mit interessanten Aspekten über das normale Pilz-Sammeln hinaus. Zudem sehr humorvoll, gut organisiert - hat mir gut gefallen.”
Das Urteil von Friedemann Rust lautete: “Hervorragend präsentierter Einstieg in die Pilzkunde. Präzise und fachkundig, ohne einen Anfänger zu überfordern. Besonders gut: der ökologische Ansatz zum Auffinden von Pilzen.” 

Erste Maipilzstelle_1

Um typische, aber auch unterschiedliche Lebensräume für Frühjahrspilze zu zeigen, wurde schon auf der Hinfahrt zum ersten Begehungraum spontan eine Zwischenstopp eingelegt und dabei die wichtigsten Zeigerpflanzen in der Natur gezeigt. - Petrus meinte es gut, denn nach drei Wochen Regenpause gab es endlich wieder einige kräftige Regenschauer. So konnte  Edmund Plag (zweiter von rechts, kniend) auch die ersten winzigen Maipilze entdecken.  

Kurs I öffnete den Blick
Erfahrene und zudem zielgerichtet geschulte Pilzsammler beobachten ständig die andauernd wechselnde Umgebung und beurteilen diese. Wie es gemacht wird, wurde über drei Abende in der Theorie besprochen und eindrucksvoll auf der Exkursion vorgemacht. Aus der Lebensraumbeurteilung leitet sich dann auch ab, wo auf das Vorhandensein welcher Pilze kontrolliert wird. - Hier freuten sich die Pilzschüler über ihre ersten Judasohren.  

Chinesische Morchel_1
Stefan mit Käppchemnorchel_1

“Als Anfänger bin ich mit der Einführung in die Pilzkunde zufrieden” hatte Stefan Mayer noch am Vorabend nach Abschluß der theoretischen Vorbereitung geurteilt.
- Noch zufriedener präsentierte er dann einen Tag später auf der Lehrwanderung seine erste Käppchenmorchel und urteilte: “Einfach Spitze dieser Kurs.” 

So lernt man Pilze suchen, finden und bestimmen                       aktuelle Termine 2019 Ganztags-Praxiskurse 2019 zur Hauptsaison – Tagesseminare/-ausflüge Zeiten: 09.00 bis 15.30 max. 16.00 Uhr Preis: 75€/Person Anmeldung per Mail info@pilzschule.de
Einzelheiten zum Ablauf, Organisation, Ausrüstung, Vorbereitung etc. finden Sie über folgenden Textlink auf einer extra Seite
15. September – Pilze  im Harz zwischen Bad Harzburg, Nordhausen und Wernigerode, TP: Parkplatz am Kurpark, Elbingeröder Str. 19 in 38700 in Braunlage
28. September Pilze in der Lüneburger Heide zwischen Soltau, Hannover und Uelzen TP: im Bereich der Kirche in 29365 Sprakensehl, Schulstraße
29. September - Pilze bestimmen lernen im Teutoburger Wald zwischen Osnabrück, Bielefeld und Münster TP: Parkplatz vor dem Hotel Royal Garden, Lienener Str. 22, Bad Iburg
03.Oktober – Pilze am Niederrhein“ zwischen Xanten, Krefeld, Geldern und Wesel TP: LIDL Parkplatz, Prinzenstr. 78, Kamp-Lintfort
04. Oktober – "Pilze im Bergischen Land"“  zwischen Remscheid, Bergisch Gladbach und Köln TP: Parkplatz vor dem Hotel Wißkirchen in Odenthal Altenburg
05. Oktober – Pilze suchen, sammeln und bestimmen im Naturpark Nordeifel (NRW) zwischen Aachen, Düren und Mechernich, TP: Parkplatz vor dem Restaurant Birkenhof, Stolberg-Venwegen, Mulartshütter Str. 20
06. Oktober -  “Pilze in Pilze in der Südeifel zwischen Bonn, Koblenz und Euskirchen (Rheinland Pfalz) TP: Bereich Bushaltestelle Königsfelder Str. 2 in 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
12. Oktober “Pilze in der Lüneburger Heide, zwischen Hamburg, Soltau und Uelzen, TP: Parkplatz im Bereich der Kirche in Bispingen, Töpinger Str.
13. Oktober – Pilze im regenreichen Hoch-Harz zwischen Bad Harzburg, Wernigerode und Nordhausen TP: Parkplatz am Kurpark, Elbingeröder Str. 19, 38700 Braunlage
19. Oktober - Pilze im Sauerland zwischen Dortmund, Kassel und Siegen TP: Parkplatzbereich EDEKA-Parkplatz, Sunderner Str. 1, 59821 Arnsberg
20. Oktober Pilze im Grüngürtel von Köln (Stadtwald) TP: Haus Am See, Bachemer Landstr. 429, Köln
26. Oktober   Pilze in der Eifel zwischen Aachen, Jülich und Euskirchen TP: Parkplatz vor dem Restaurant Birkenhof, Stolberg-Venwegen, Mulartshütter Str. 20
27. Oktober Pilze im Bergischen Land   zwischen Remscheid und Köln TP: Parkplatz vor dem Restaurant Wißkirchen, am Rößberg 2, in Odenthal Altenburg

Zur Vor- und Nachbereitung dieser Tageskurse empfehle ich ausdrücklich kein Pilzbuch, sondern meinen Lehrfilm:
Grundkurs Pilze - Einführung in die Pilzkunde: direkt über www.pilzlehrfilm.de erreichbar.


Trüffelsuche mit Hund (Grundkurse I-VI)   siehe auf der Seite der Deutschen Trüffelschule (www.trueffelschule.de)
Nicht selten findet man sie direkt vor der eigenen Haustür oder im Garten! Als obligate Lebenspartner verschiedener heimischer Bäume wie  Linden, Birken, Hasel, Fichte, Eiche, Rotbuche oder auch Hainbuche besiedeln sie kalkhaltige Böden. Das geheime Wissen über Trüffelsuche mit Schwein_1die erfolgreiche Trüffelsuche, Auswahl und Ausbildung der Trüffelhunde (Bild links: oder wollen Sie so zur Trüffelstelle kommen?)  und Trüffelfunde in Deutschland allerdings ist mit den Wirren des 1. Weltkrieges völlig verloren gegangen. Die wenigen „Trüffeljäger“, die den ersten Weltkrieg überlebten, gaben die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten ebenfalls nicht weiter, so dass Deutschland schließlich als Trüffelnation allmählich komplett  – selbst bei den Pilzexperten - in Vergessenheit geriet. Dabei waren große Teile in verschiedenen Bundesländern wichtige Hochburgen der „Trüffeljäger“. So wurde diese kulinarischen Köstlichkeiten u. a. in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Rheinland-Pfalz und vor allem Niedersachsen gewerbsmäßig gesucht. 80-120 kg betrug damals die an Großhändler abgelieferte, durchschnittliche Jahresernte eines  Trüffeljägers. So vertrieben einzelne Großhändler jeweils mehr als 1000 kg/Jahr dieser edlen Knollen. Herzöge, Fürsten, Grafen, Freiherren, Barone: Guts- und andere Waldbesitzer behielten in diesen Zeiten die Schätze gern für sich (führten nicht selten Buch darüber in geheimen Familienchroniken) oder diese wurden von kundigen Waldarbeitern heimlich gesammelt und gleich  im Nahbereich verkauft. Einheimische Trüffelsammler und Händler allerdings belieferten nicht nur Wurstfabrikanten, Fürstenhäuser und Kirchenoberste in ganz Deutschland, sondern auch Sterne-Hotels, den Adel und Hochadel. Bis ins europäische Ausland.
In Deutschland verloren gegangenes Wissen und grundlegende Fähigkeiten zu vermitteln, Nachweise über das tatsächliche Vorkommen sowie die Erforschung des Anbaupotentials in Deutschland zu erbringen, ist Ziel einer neuen Aufklärungsserie der Pilzschule mit speziellen Kursen für „Trüffelsucher mit Hund - erweiterter Grundkurs I”.
Dieser Kurs für Einsteiger  findet erstmals nun auch in Rheinland-Pfalz in historischen Trüffelgebieten zwischen Meckenheim, Remagen, Sinzig und Bad Neuenahr-Ahrweiler  statt. Vermittelt werden (Ablauf) wichtige Grundkenntnisse zur deutschen Trüffelgeschichte, nationale und internationale Marktsituation, Systematik und Ökologie dieser besonderen Pilzgruppe. Dazu wird in sorgfältig aufeinander abgestimmten Ausbildungsschritten an drei Tagen den Hunden sowie den Hundeführern in Theorie und Praxis beigebracht, wie und wo man Trüffeln findet. Da sich diese edlen Knollen auch in Deutschland (siehe auch Spezialkurs Trüffelanbau im Juli) selbst im Garten oder auf Plantagen anbauen lassen, gehen wir auch auf dieses Thema kurz ein. 
Termin: 29.-30.11.2014 (das ist die beste Trüffelzeit - auch wenn mal Schnee liegen sollte!)
Zeiten:  Samstag 10.00 - 17.00 Uhr und Sonntag 09.00 - 15.30 Uhr
Maximale Teilnehmerzahl: 10 Personen mit 10 Hunden
Kursgebühr: 275€ pro Team (225€/Person oder Begleitperson und 50€/Hund)
Veranstaltungsstätte: Ahrtal-Jugendherberge, St. Piusstraße 7,
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler ( www.diejugendherbergen.de )
Unterkunft in der DJH: 46,50 € pro Person und Nacht im Einbettzimmer mit Vollpension (begrenzte Zahl)zu buchen direkt über die Jugendherberge. (Hunde sind hier nicht erlaubt)
Hunderegelung: Wer seinen Hund nicht über Nacht im Auto lassen will oder kann, muss sich eine andere Unterkunft oder Pension in der Nähe suchen. Sie www.booking.com
Anfragen/Anmeldung: bitte nur per Mail direkt an die Pilzschule
Empfohlene Lernfilme (So findet man Pilze...) zum Thema auf
www.pilzlehrfilm.de  
Näheres zum Thema Trüffeln, weiter führende Kurse mit diversen Links finden Sie auf:
http://www.pilzschule.de/html/truffelsucher1.html